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Höchster Kreisblatt

Veröffentlicht am:  15.10.2011

Yvonne Eiserloh bietet Schokoküsse in 30 Variationen an.	Foto: Hans NietnerTextfeld: Foto: Hans Nietner

Fressmeile Innenstadt

Beim Gallusmarkt hat man keine Chance, den Angriffen der Kalorien zu entgehen

 

Loempia, Pizza und Flammkuchen, das Angebot an den Imbissständen wird immer vielfältiger.

 

(Hofheim) Die Zeiten, wo Kinder bei Volksfesten wahlweise gebrannte Mandeln oder Zuckerwatte bekamen, Mama eine Bratwurst und Papa ganz viel Bier, sind längst vorbei. Inzwischen haben Volksfeste auch kulinarisch einiges zu bieten. Und ganz viel Bier gibt es allenfalls noch beim Oktoberfest oder bei Schützenfesten im rauen Norden.  Hier in Hofheim, wo man zu Fuß zum nächsten Weinberg laufen kann, trifft man sich im Weindorf vor dem Museum.

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Ein Glas Federweißer ist dort für 2 Euro zu haben, der Weinpreis richtet sich nach Sorte und Qualität. Glühwein für etwas verfrorene Naturen kostet 2 Euro das Glas. Für ein gepflegtes Pils muss man 2,50 im kleinen 0,3-Liter-Glas und 3,50 für den halben Liter berappen, Weizen oder Radler kostet ebenfalls 3,50 Euro. Wer sparen will, muss also nicht unbedingt zu Alkohol greifen.

 

Zwar gibt es auf dem Festplatz überall etwas zu essen, vor allem die Süßigkeitenstände sind zwischen den Karussells zu finden, aber die Elisabethenstraße am Center hat sich zu einer Art Fressgass gemausert. Wer sich da durcharbeitet, hat am Ende Magenprobleme. Es fängt an mit einer Bude, in der es 30 verschiedene Sorten Schokoküsse, wie die Dinger heute politisch korrekt heißen, gibt, weiße, schwarze und auch hell- und dunkelbraune. Und jede Sorte schmeckt anders. Gegenüber gibt es Kartoffelpuffer, 3 Stück für 3 Euro traditionell mit Apfelmus oder auch, weniger traditionell, mit Knoblauchsahne. Die Pommes schräg gegenüber sollen ganz nach traditionellem belgischen Rezept gebruzzelt sein und kosten 3 in der kleinen und 4 Euro in der großen Tüte. Pizza gibt es das Stück für 2,50 Euro, Knobi-Baguette, eine Bude weiter kostet 3 bis 3,50 Euro.

 

An gleich zwei Ständen gibt es Nudeln, aber auf sehr unterschiedliche Art zubereitet. Einmal gibt es sie klassisch italienisch, als Rigatoni oder als Schinkenpfanne, gleich nebenan in Soja gebacken als chinesische Nudeln für 3 Euro vegetarisch und für 4 mit Hühnerfleisch. Für sieben kleine Loempias, Frühlingsröllchen also, muss man 3 Euro auf den Tresen legen. Nebenan gibt es Flammkuchen für, je nach Belag, 5 bis 6,50 Euro und einen Riesenfleischspieß für 5 Euro.

 

Damit ist das Rummelplatzangebot natürlich noch nicht zu Ende, denn die "Klassiker" gibt es auch: die Bratwurst für 2,50, die Currywurst für 3, den Nierenspieß für 3,50 Euro und die Fischbrötchen kosten 2,50 Euro.

 

Heute und am Sonntag, wenn die Stände des Gallusmarktes, des Kram- und des ländlichen Marktes quer durch die ganze Innenstadt die Besucher locken, wird das Angebot noch viel üppiger, denn auf allen Straßen und Plätzen gibt es natürlich auch Imbiss- und Getränkestände. Marktmeisterin Ulrike Mühl freut sich auf einen Stand am Alten Bach, die Bratwürste seien "kult". Sogar Fischbraturst gibt es dort. Und wem das alles noch nicht reicht: Auch die Hofheimer Kneipen und Restaurants haben am Samstag und Sonntag geöffnet, und dann kann man noch in den Lebensmittelgeschäften einkaufen, denn am Sonntag ist verkaufsoffen.